Einfacher Einstieg für Veranstalter – das forum anders reisen, Dachverband für nachhaltigen Tourismus, will weiter wachsen

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Die Reiseperlen-ein Auszug aus dem Gesamtangebot der forum anders reisen Veranstalter
Die Reiseperlen-ein Auszug aus dem Gesamtangebot der forum anders reisen Veranstalter

Durch Einstiegserleichterungen sollen künftig noch mehr Veranstalter auf dem Weg zur nachhaltigen Entwicklung unterstützt werden. Nachhaltigkeit liegt im Trend. Insgesamt stieg der Umsatz der auf nachhaltige Reiseangebote spezialisierten Reiseveranstalter mit durchschnittlich 17 Prozent stärker als der übrige Markt. Mit 181,1 Millionen Euro Gesamtumsatz erzielten die Mitglieder des Verbandes im vergangenen Jahr das höchste Ergebnis seit der Gründung vor 15 Jahren.. Interessierte Veranstalter, die mehr über die Vorteile einer Mitgliedschaft beim forum anders reisen erfahren wollen, können sich direkt an die Geschäftsstelle in Freiburg wenden.

Stärkere Nachfrage nach nachhaltigen Reisen – das forum anders reisen auf Wachstumskurs

Immer mehr Veranstalter auf dem deutschen Markt reagieren auf die Wünsche der Verbraucher und beginnen, bei der Zusammenstellung des eigenen Portfolios auch umweltschonende und sozialverträgliche Kriterien zu berücksichtigen. Forum anders reisen möchte sie bei dieser Entwicklung unterstützen und sich breiter öffnen. Die in Fragen Nachhaltigkeit erfahrenen Veranstalter und Reisebüros waren sich auf ihrem jährlichen Meeting schnell einig. Neu-Einsteigern soll künftig mehr Zeit gewährt werden, um sich an die neuen Bedingungen zu gewöhnen, Ziele zu formulieren und den Einstieg in die Nachhaltigkeits-Zertifizierung leichter zu finden. In den ersten zwei Jahren haben die „Neuen“ es leichter, müssen erst einmal einen CSR-Basis Check durchlaufen. Es ist ein Einstieg „light“ mit vielen neuen Vernetzungen, Kontakten und Vermarktungsmöglichkeiten. Zudem profitiert man von den Erfahrungen der erfolgreichen Mitglieder. Die bereits zertifizierten Veranstalter lassen die Neubewerber ein gutes Stück „in die Karten schauen“ und geben gern ihre Erfahrungen weiter. So können die Newcomer sich innerbetrieblich besser auf die neuen Herausforderungen einstellen und durchlaufen erst nach zwei Jahren die komplette Zertifizierung (CSR Tourism certified-Siegel). Den Rest des Beitrags lesen »

Video-Interview Jennifer Seif – Trend Fair Trade Holiday

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Fair Trade Reisen und Bausteine im Regal wie Kaffee und Tee – Fair Trade in Tourism (FTT) hat neue Länder im Programm

Jennifer Seif arbeitete hart, um sich ihren Traum zu erfüllen. Fair Trade Reisen sollen im Regal der Reisebüros erhältlich sein genauso wie Kaffee in den Supermärkten. Nach 10 Jahren war es 2011 endlich soweit, die erste Fair Trade Reise kam auf den Markt. Inspiriert von der Idee der Fair Trade Reise , zog Jennifer seit 2001 durchs Land, überzeugte die ersten touristischen Betriebe, Hotels, Veranstalter und Busgesellschaften von der Notwendigkeit, Veränderungen vorzunehmen und sich für das Label überprüfen zu lassen. Sie setzte sich mit politischen Programmen auseinander, fand Organisationen in der Schweiz und in Deutschland, die Ihre Idee finanziell unterstützten.

Weiter geht’s, sie ist eine Kämpfernatur. Überall auf internationalen Messen, wo nachhaltiges Reisen diskutiert wird, trifft man Jennifer. Ihr Tag müsste 48 Stunden haben, egal ob sie sich für den Kinderschutz oder Wilderei im globalen Maßstab engagiert – Fairer Tourismus ist für Jennifer ein weiter Begriff, sie denkt global. Ein Ziel ist erreicht und gleich greift sie nach den Sternen – nichts Geringeres als eine internationale Dachorganisation (ein internationales Fair-Trade-Label) soll entstehen. Im südlichen Afrika zeichnen sich schon die ersten Konturen ab, weit über die Ländergrenzen von Südafrikas hinaus. Jennifer denkt länderübergreifend, besser weltweit. Alle kleinen Umwelt- und sozialen Labels, Plaketten und Handelszeichen und verantwortlich wirtschaftenden Tourismusbetriebe sollen unter einem großen Dach einer Fair Trade-Vermarktungsgesellschaft eine Heimat finden, gemeinsam entwickelt sowie vermarktet werden und natürlich von spezialisierten Unternehmen wie z.B. FloCert zertifiziert werden.

Und wie ich Jennifer so kenne, wird sie sich auch diesen Traum erfüllen…

Hier das ausführliche Interview anlässlich der Internationalen Tourismusbörse in Berlin 2014 :

Passionate about sustainable tourism and South Africa

Jennifer Seif is a nationally and internationally recognised fair trade advocate and sustainable tourism expert, who has led Fair Trade in Tourism (FTT) since its inception as a nonprofit organisation in July 2001.
She holds a number of academic qualifications in economics (Georgetown), history (Boston University), social anthropology (University of Chicago) and business administration (University of South Africa).
Prior to embarking on her career in tourism development, Jennifer worked in academia in South Africa and the USA. She still lectures occasionally on responsible tourism and is the architect of various training programs on sustainable tourism.
She serves on various boards on behalf of FTT and in her personal capacity, including the Tourism Business Council of South Africa (TBCSA), Fairtrade Label South Africa (FLSA), the international Tourism Child-Protection Code of Conduct and holds the Certification Observer seat on the Global Sustainable Tourism Council board of directors. She is also an elected member of the Steering Committee of the Global Partnership for Sustainable Tourism, a multi-stakeholder initiative facilitated by the United Nations Environment Programme.
.Jennifer Seif
Local Code Representative Südafrika
Executive Director, Fair Trade in Tourism (FTT)

[jennifer@fairtourismsa.org.za ]
[http://www.fairtourismsa.org.za ]

ACCESS2Mountain – Das große EU-Projekt zum nachhaltigen Tourismus in den Alpen und Karparten

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Ein Foto von Salto.Bz
Ein Foto von Salto.Bz
Die Gemeinde Pfelders im Passeiertal macht es Insel Hiddensee fast nach: Seit 2007 dürfen Autos mehr fahren. Nur die Dorfbewohner selbst bzw. die Hotelgäste können bis vor die Haustür fahren. Die Weiterfahrt durch die Dorfgassen garantiert das „Zugele“, der Dorfexpress und im Sommer die Pferdekutschen. Über solche und ähnliche Konzepte haben Forscher, Touristiker und Transportunternehmer im Rahmen eines Eurac-Projekts nachgedacht und ihr Projekt „ACCESS2MOUNTAIN“ vorgestellt.

Mehr dazu auf dem Blog Salto.bz und auf der Projektwebseite.

Selbstversuch von Studenten – nachhaltiges Reisen mit dem Fahrrad

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Philip Lindner, 23, Physikstudent aus Müllheim: Nachhaltiges Reisen hat er sich auf die Fahnen geschrieben. Eine fünfmonatige Tour hat er sich ausgedacht, durch elf Länder, 7000 Kilometer lang – mit dem Fahrrad. Zusammen mit zwei Kommilitonen von der Uni Konstanz ist er unterwegs, von Istanbul aus das Schwarze Meer zu umrunden.

Ein kleiner Artikel aus der Badischen Zeitung vom 17. Juni 2014:

http://www.badische-zeitung.de/muellheim/wohl-doch-nicht-durch-die-ukraine–86296627.html

Video-Interview Manfred Häupl – Hauser Exkursionen

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„Nachhaltiges Reisen machen wir schon immer“,

sagt Herr Häupl und lächelt verschmitzt. Überhaupt hatte ich das Gefühl, mit Manfred Häupl ein Urgestein des nachhaltigen und verantwortungsvollen Reisens entdeckt zu haben. Hausers Wurzeln liegen im Bergtourismus und Manfred Häupl leitet die Firma schon seit über 30 Jahren.

Überraschend offen berichtete der Hauser-Inhaber im Interview auf der ITB 2014 in Berlin über seine guten Erfahrungen mit dem CSR-Zertifizierungsprozess und die Vorteile und Verpflichtungen, die sich daraus für die Zusammenarbeit mit seinen Partnern ergeben. Lobend spricht er über seine Gäste als kritische Instanz in Sachen Umwelt und sozialer Verantwortung. Interessant auch, wie seine Kunden das Thema CSR und Nachhaltigkeit empfinden. Lassen sich von Hauser geförderte Projekte als touristische Bausteine in den Reiseverlauf einbinden und wie kommt das beim Kunden an (siehe dazu auch Beitrag vom 13.05.)?
Weiter angesprochen werden: unternehmerischer Gewinn sowie Partnerschaft und Erfahrungsaustausch versus Konkurrenz im „forum anders reisen e.V.“ und die Motivation und Belastbarkeit seiner Mitarbeiter. Beantwortet wird schließlich auch die Frage: Sind nachhaltige Reisen generell teurer als konventionelle?

Hier Manfred Häupl im Interview:

Hauser-Exkursionen-ein Mittelständler mit langer Tradition

Hauser Exkursionen besteht 2014 seit 41 Jahren und ist der führende Veranstalter von nachhaltigen Wander-, Trekking- und Bergsteigerreisen im deutschsprachigen Raum. Das Angebot umfasst weltweit rund 700 Routen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade und reicht vom Ausbildungsprogramm über einfache Wanderungen und Familienreisen bis zu anspruchsvollen Expeditionen, Segel-, Ski- und Mountainbiketouren. Hauser Exkursionen ist Mitglied im „forum anders reisen e.V.“ und CSR-zertifiziert.

Weiter Informationen im redaktionellen Blogbeitrag hier.

Besonders schön, wenn sie als Paar erscheinen: Projektförderung und Firmenzertifizierung

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Hauser Exkursionen zeigt, dass beides geht

Traumhafter Titicaca-See  In der Öko-Lodge La Estancia übernachten  Hauser Bolivien- Gäste auf ihrer Rundreise. Foto:  Dieter Schütz  / pixelio.de
Traumhafter Titicaca-See
In der Öko-Lodge La Estancia übernachten Hauser Bolivien- Gäste auf ihrer Rundreise.
Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Projektförderung im Tourismus hat schnell den Ruf, nur als Feigenblatt zu dienen, um auch weiterhin hinterrücks verantwortungslos wirtschaften zu können. Hauser Exkursionen wollte es wissen, wie es um die Nachhaltigkeit seiner Firma und der Firmenparter in den Zielgebieten steht und begab sich mit seiner Firma 2012 auf den Prüfstand. In gleichen Jahr hat Hauser erstmals das CSR- Management System von TourCert eingeführt und seine Nachhaltigkeit messen und vergleichen lassen. Das Siegel muss alle zwei Jahre erneuert werden.“ Aber der Aufwand lohnt“ sich „,so Manfred Häupl Geschäftsführer von Hauser Exkursionen. Er gab uns zu diesem Thema auf der ITB 2014 ein Interview, in dem er über Kunden, Kosten, Projekte und Zusammenarbeit offen Auskunft gab und für die Zusammenarbeit im Forum Anders Reisen warb. Das vollständige Interview finden sie hier. Hauser Exkursionen bemüht sich um die diesjährige Rezertifizierung. Wir vom Fairtravelblog wünschen schon mal viel Erfolg und weitere spannende Projekte!

Die Eco-Lodge La Estancia – für Glücksucher Sonne, Wasser und Andenpanorama pur

Das Strahlen in den Augen ist unverkennbar: „Das müssten Sie sehen – unsere Ecolodge La Estancia auf der Sonnenseite des Titicacasee- Sees.“ So begeisterte mich Manfred Häupl, langjähriger Geschäftsführer von Hauser Exkursionen, für eines seiner vielen Partnerprojekte, die er und seine Firma “ Hauser Exkursionen“ finanziell unterstützt und regelmäßig bei seinen angebotenen Touren in Bolivien und Peru mit Gästen füllt. Da ich mit Sonnenseite und mit Südamerika, Anden, Lodge und Titicacasee automatisch Bilder assoziiere, überkommt mich sofort eine tiefe Sehnsucht nach diesem unbekannten Ort, paradiesisch schön und auch noch sozial gerecht plus umweltfreundlich.

Seit 2001 ist auf der von Bolivien- und Peru- Reisenden vielbesuchten Sonneninsel im Titicacasee eine Lodge touristischer Zielpunkt, von deren Terrassen aus man einen einmaligen Ausblick auf den See und die Berge hat und sich von der Sonne verwöhnen lassen kann. Diese Lodge verbindet modernen Komfort mit traditioneller Architektur, voller Flair und Ursprünglichkeit und punktet noch zudem mit ökologischen Betriebsarten wie Warmwassergewinnung, Solarheizung und Schmutzwasseraufbereitung. Den Rest des Beitrags lesen »

Glamping – Luxus und Nachhaltigkeit sind kein Gegensatz

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INTERVIEW MIT MARCO WALTER von ECOCAMPING e.V.

Glamping - Luxus und Camping Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de
Glamping – Luxus und Camping
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Auf der ITB referierte Marco Walter zusammen mit Sergio Comino (Jesolo International Club Camping) am 7. März 2014 über das Thema „Glamping: Camping, Luxus, Nachhaltigkeit – Marktnische mit Wachstumspotential?“. Natürlich springt einem die scheinbare Gegensätzlichkeit förmlich ins Auge. Glamouröses Camping verbindet man eher mit Safari-Camps in Afrika, aber Europa? Und warum engagiert sich der Geschäftsführer des Konstanzer Vereins ECOCAMPING für Luxus?
Auf den zweiten Blick passt da schon mehr zueinander. Warum auch nicht? Moderner Komfort in der Natur, verbunden mit den neuesten Ökotechnologien kann wirklich zu einem neuen Trend werden (siehe auch Artikel: Bildungsurlaub auf dem Campingplatz).

Marco Walter erläutert in diesem Interview ausführlich das Was, Warum und Wo.

Hier das Interview:

Bildungsurlaub auf dem Campingplatz

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In der Natur sein, gibt  neue Einsichten. Foto: Jerzy Sawluk  / pixelio.de
In der Natur sein, gibt neue Einsichten.
Foto: Jerzy Sawluk / pixelio.de

Der Campingplatz als Mikrokosmos zum Erlernen von Nachhaltigkeit

Im Kleinen kann man schon einmal testen, was dann im Großen funktionieren muss. Der Campingplatz erscheint als idealer Spielplatz, um sich Varianten für umweltfreundliches Verhalten anzutrainieren. Ein kleiner Mikrokosmos weitab von der geschäftigen Welt, in der aber der Gast die Muße hat, sich anderen Themen zu widmen. Einmal für Umweltthemen sensibilisiert, ob Kind, ob Eltern oder Großeltern, besteht die große Chance, die erlernten Muster auch auf die reale Welt in den Großstädten zu übertragen. Frei nach dem Motto „Was wächst denn da, was fliegt denn da?“ wird die Achtsamkeit geschärft oder wieder erlernt. Somit ist oft der erste Schritt getan. Aus wachsender Achtsamkeit der Natur gegenüber, gepaart mit Hintergrundwissen und umweltfreundlichem Verhalten entstehen Veränderungen in der Gesellschaft sozusagen von innen heraus. Eine durchaus erstrebenswerte Perspektive.
Der Verein ECOCAMPING e.V. setzt diese Idee schon seit Jahren erfolgreich um und zählt schon Campingplätze europaweit zu seinem Netzwerk. Im Sinne der Nachhaltigkeit qualifiziert der Verein Campingunternehmer durch Beratung und Anschluss an sein Netzwerk. Durch die Zusammenarbeit mit den Campingunternehmen erhalten die Plätze ihre ganz eigenen Besonderheiten. Die Unternehmen können mit ECOCAMPING herausarbeiten, auf welchem Gebiet Ihre Stärken liegen, erhalten eine individuelle Förderung und im Anschluss auch die entsprechende Auszeichnung. Den Rest des Beitrags lesen »

Die guten Dinge bleiben – fünf Jahre fairer Tourismus mit TourCert

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Herzlichen Glückwunsch Foto : RainerSturm  / pixelio.de
Herzlichen Glückwunsch
Foto : RainerSturm / pixelio.de

Auch 2014 ist TourCert wieder mit einem Stand auf der ITB in Berlin vertreten. Doch dies ist ein besonderes Jahr, denn es gibt Anlass zum Feiern. Seit fünf Jahren bereits setzt sich die Zertifizierungsgesellschaft für fairen Tourismus ein – und das mit Erfolg. Im Zentrum der Jubiläumsfeier am Mittwoch den 05.03. in Halle 4.1. wird die feierliche Übergabe der CSR-Zertifikate an Reiseveranstalter und Hotels stehen. Gespannt sein dürfen die Besucher auch auf das künstlerische Rahmenprogramm, das mit viel Kreativität und Liebe zum Detail entworfen wurde.
Was ist Nachhaltigkeit? Diesem Thema widmet sich TourCert bereits seit fünf Jahren, an diesem Abend jedoch auf ganz besondere Art und Weise. Poetry Slam – ein Dichterwettstreit wird der Frage im Rahmen der Jubiläumsfeier der Zertifizierungsgesellschaft nachgehen. „Alles, was Sie schon immer wissen wollten aber nicht zu fragen wagten…“, lautet das Motto. Genau richtig also für all jene, die sich für das Thema Nachhaltigkeit im Tourismus interessieren. Den Rest des Beitrags lesen »