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Sharing Economy – Privatunterkünfte für den Urlaub – Stärken und Schwächen

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Sharing economy - hier direkt vom Nutzer zum Nutzer vermittelte Privatunterkünfte Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de
Sharing economy – hier direkt vom Nutzer zum Nutzer vermittelte Privatunterkünfte
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

In jüngster Vergangenheit gibt es immer mehr Anbieter, auf deren Webseiten Privatpersonen Reiseinteressierten ihr Zuhause für einen Urlaub zur Verfügung stellen. Wer seine Ferien plant, kann also statt eines Hotelzimmers eine Privatunterkunft buchen. Und wer sich etwas dazu verdienen möchte, bietet anderen seine eigenen vier Wände als Urlaubsdomizil an. Doch wie steht es um die allgemeine Akzeptanz der Reiseform? Wir schauen auf eine Studie von  Travelzoo ,  bei der mehr als 4.000 Reiseinteressierte aus Nordamerika und Europa befragt worden. Wo liegen die Schattenseiten dieses neuen Trends?

Wenig Erfahrung – großes Interesse

Eine Idee, die Anklang findet: Auch wenn bisher nur 17 Prozent der Befragten eine Privatunterkunft für ihren Urlaub gemietet haben, zeigt sich die Hälfte interessiert. Doch ist dieser Trend vielleicht nur etwas für online-affine junge Leute? „Nein, das Gegenteil ist der Fall“, sagt Christina Bathmann, Sprecherin von Travelzoo Deutschland. „Wir haben ergänzend zu unserer globalen Studie repräsentativ nachgefragt. Und fast die Hälfte der Deutschen ist davon überzeugt, dass hier auch Ältere fündig werden. Weniger als ein Drittel ist anderer Meinung.“ Doch viele schrecken noch vor einer Buchung zurück. 37 Prozent der international befragten Reiseinteressierten hätten Bedenkenvom Ablauf, über die Sauberkeit bis hin zur Zahlung. Und 29 Prozent fänden es unangenehm, in der Wohnung einer anderen Person zu übernachten. Darüber hinaus würden fast drei Viertel der Befragten ihr eigenes Zuhause niemals für diese Zwecke anbieten wollen. Vor allem Europäer und allen voran Deutsche fürchten um ihre Privatsphäre. „Allerdings würden es mehr als ein Viertel der Umfrageteilnehmer in Betracht ziehen, sich auf diese Weise etwas hinzuzuverdienen. Insbesondere Kanadier, Amerikaner und auch Franzosen. Bislang ist nur ein sehr kleiner Anteil komplett überzeugt“, so Bathmann weiter. „Doch wenn all diese Menschen sich tatsächlich dazu entscheiden, Urlaubern ihr Zuhause als Ferienunterkunft zur Verfügung zu stellen, wird das Angebot mit der Zeit sehr umfangreich sein. Das ist eine große Herausforderung für Hoteliers.“

Hotel oder Privatwohnung?

Bei einem Hotelaufenthalt wissen Urlauber, was sie bekommen. Alle Abläufe sind klar: Es sind Ansprechpartner vor Ort und gewisse Services und Annehmlichkeiten gehören zum Standardprogramm. „Dieser Punkt ist ein wesentlicher Vorteil von Hotelaufenthalten – äußern sich doch viele Reiseinteressierte besorgt, was die Abläufe, Sauberkeit und Zahlung beim Buchen einer Privatunterkunft betrifft. Allerdings waren fast alle Teilnehmer, die schon einmal solche Angebote genutzt haben, zufrieden mit ihrem Erlebnis“, sagt Bathmann. „Ein Großteil würde Privatunterkünfte sogar besser bewerten als Hotelzimmer. Der Trend ist also nicht zu übersehen – auch wenn es immer eine Nachfrage an Hotels geben wird. Ihre Betreiber werden der Entwicklung mit guten Angeboten und hochwertigem Service begegnen. So oder so: Der Gast kann nur gewinnen.“

Gibt es Schattenseiten oder überwiegt der positive „Grüne Zeitgeist“

Das diese Reiseformen keine Eintagsfliegen sind, sondern als Megatrend die Tourismusbranche umwälzen, zeigen die Zahlen und die wachsende Akzeptanz dieser Reiseform bei den Kunden. Manche nationalen, gesetzlichen Bestimmungen sind noch hinderlich für die Ausbreitung des neuen Trends. Wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Die Einkunftsseite auf Ebene der privaten Anbieter verzeichnet ein klares Plus. Verfechter der Umverteilung des Gewinnes nach sozial-ökonomische Aspekten würden jubeln, wären da nicht die völlig ungeregelten Arbeits- und Urlaubszeiten, das Fehlen von Versicherungen, Rentenbeiträgen für die Vermieter sowie fehlende Sicherheitsbestimmungen und Qualitätschecks für die Kunden. Zu beklagen sind auch die großen Steuerverluste für den Staat und damit für unser Allgemeinwohl. Auch die Wohngebiete leiden unter dem gehe Lärm der Touristen und viele Mietwohnungen in attraktiven Stadtgebieten gehen für Familien verloren.

Sie ist da – die „Sharing Economy“. Ob sie nun Segen oder Fluch wird und für wen genau, ist noch nicht klar. Die großen Firmen sind auf jeden Fall auf der Gewinnerseite.

Zur Methodik: Travelzoo befragte im Dezember 2014 und Januar 2015, 4.272 seiner Mitglieder aus den USA, Kanada, Deutschland, Großbritannien, Spanien und Frankreich. Zum Teil waren Mehrfachantworten möglich, diese Angaben sind nicht kumulativ. Die repräsentative Studie setzte Insa Consulere im Januar 2015 um. 2.005 Deutsche nahmen teil.

Usergenerated Content- bei TripAdvisor gezielt nach Ökohotel suchen und bewerten

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Unter Stil des Hotels kann bei Tripadvisor auch Ökohotel  bei der Suche angegeben werden. Foto: RainerSturm  / pixelio.de
Unter Stil des Hotels kann bei Tripadvisor auch Ökohotel bei der Suche angegeben werden.
Foto: RainerSturm / pixelio.de

Super Hotel in guter Lage…  Große Auswahl beim Frühstück mit frischem Obst und lecker Rührei. Die Deko im Haus mit den Bienen einfach toll. Passend zum Bienenstock auf dem Dach des Hotels. Honig kann sogar an der Rezeption erworben werden.“Die Antwort vom Hotel:“ Herzlichen Dank für Ihr wunderbares Feedback. „Es freut uns…, dass Sie Ihren Aufenthalt genossen haben und Sie vor allem unsere Bienen begeisterten.“ Dieser aufmerksame Gast bewertete nicht eine Unterkunft in einer ländlichen Gegend mit Feldern und Wiesen, sondern ein Hotel im Zentrum von Berlin, das NH Berlin Alexanderplatz, ausgezeichnet als Ökohotel Platinium.

Grünes Reisen leicht gemacht: TripAdvisor® startete im Juli 2014 sein ÖkoSpitzenreiter-Programm in Europa. Im Zuge dessen präsentiert die weltweit agierende Reise-Website* Hotels und Pensionen, die sich in puncto Umweltfreundlichkeit engagieren und ermöglicht so eine nachhaltige Urlaubsplanung. Über 6.000 Unternehmen rund um den Globus wurden bereits mit einem GreenLeader-Status ausgezeichnet.

Grüne Hotels schnell und einfach suchen und miteinander vergleichen

Das Programm zeichnet, abhängig davon, welche grünen Maßnahmen realisiert werden, qualifizierte Hotels und Pensionen mit dem TripAdvisor ÖkoSpitzenreiter-Status aus.

Eine aktuelle TripAdvisor Umfrage bestätigt die Nachfrage nach mehr umweltfreundlichen Reisemöglichkeiten: Mehr als ein Viertel (25%) der europäischen Urlauber haben bereits in den letzten zwölf Monaten grüne Aspekte in die Entscheidungsfindung einbezogen und mehr als ein Drittel (33%) plant dies in den nächsten zwölf Monaten zu tun. Die deutschsprachigen Befragten entsprechen in diesem Fall dem europäischen Durchschnitt.

Die Studie zeigt zudem, dass sich knapp ein Zehntel der Reisenden (9%) in Europa entschieden hat, aufgrund der grünen Standards in einem bestimmten Hotel zu übernachten. Bei den deutschsprachigen Teilnehmern liegt die Quote fast zwanzig Prozent höher (27%). Trotzdem gibt fast die Hälfte (44%) des europäischen Panels an, dass die Hotels noch zu wenig über ihre Aktivitäten zum Schutz der Umwelt informieren.

„Wir wissen, dass viele Reisende in Europa gerne auch unterwegs umweltfreundliche Entscheidungen treffen möchten, aber sie wissen nicht immer, wo sie die passenden Informationen finden. Das TripAdvisor ÖkoSpitzenreiter-Programm ist deshalb so hilfreich, weil es zusätzlich zu den bestehenden Millionen Bewertungen auf der Seite jetzt auch ermöglicht, ‚grüne‘ Hotels schnell und einfach miteinander zu vergleichen“, sagt Jenny Rushmore, Director of Responsible Travel bei TripAdvisor.

Und so funktioniert es:

Reisende können auf TripAdvisor nach Hotels suchen, die am ÖkoSpitzenreiter-Programm teilnehmen und sich eine detaillierte Liste ihrer umweltfreundlichen Praktiken anzeigen lassen. Den Rest des Beitrags lesen »

Macht uns Reisen toleranter?

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Reisen zeigt uns Andersartigkeit und fremde Kulturen, aber macht es auch toleranter? Foto: Hajo Rebers  / pixelio.de   Foto:Hajo Rebers  / pixelio.de
Reisen zeigt uns Andersartigkeit und fremde Kulturen, aber macht es auch toleranter?
Foto: Hajo Rebers / pixelio.de

Anders als man denkt

Wer reist, lernt auch vieles andere kennen und tolerieren. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Reisewebseite TripAdvisor. Die Liste dessen, was toleriert werden soll, ist groß und je nach Kulturkreis und Religion unterschiedlich. Lehrt uns das Reisen durch die Begegnung mit Menschen, diese Unterschiede auszuhalten? Die letzte ARD – Themenwoche zum Thema Toleranz widmete sich gleich einer ganzen Bandbreite von Themen wie Behinderung, Homosexualität, Religionen, sogar Alter und Obdachlosigkeit. Die Ereignisse der letzten zwei Monate rücken dieses Thema in ein ganz anderes Licht. Erstaunenswerterweise gibt es unendlich viele Möglichkeiten der Ausgrenzung und Ablehnung im gesamtgesellschaftlichen Konsens, wenn die Toleranz nicht mit ins Spiel kommt.

Was hat Toleranz mit Reisen zu tun? Den Rest des Beitrags lesen »

Neues touristisches Alleinstellungsmerkmal: Pestizidfrei – die Gemeinde Mals in Südtirol

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Alte Kulturlandschaften verschwinden, Apfelplantagen als Monokulturen sollen entstehen. Ein Dorf wehrt sich. Foto: Michael  / pixelio.de
Alte Kulturlandschaften verschwinden, Apfelplantagen als Monokulturen sollen entstehen. Ein Dorf wehrt sich.
Foto: Michael / pixelio.de

Beim  Stöbern nach interessanten Themen im Programm der diesjährigen Grünen Woche in Berlin stößt man auf folgende Programmankündigung:“ Auf dem Weg zur ersten pestizidfreien  Kommune Europas -Mals in Südtirol.“ Pestizidfrei – das wäre ein echtes Alleinstellungsmerkmal und welche Rebellion allein hinter dem Aufruf steht!
Die Bürger von Mals in Südtirol haben  sich vergangenen Herbst in einer Volksabstimmung gegen den Einsatz von Pestiziden entschieden. Konventionell arbeitende Bauern und deren Interessenvertreter lieferten sich zuvor hitzige Debatten mit besorgten Dorfbewohnern, Biobauern und Hoteliers sowie Umweltschützern. Trotz gültiger Volksabstimmungsergebnisse vom Herbst 2014 fand man im Gemeinderat Schlupflöcher, anhand von Satzungsfragen den Willen der Mehrheit wieder ungültig zu stempeln. Nun muss man weitersehen, was die zukünftige Entwicklung bringt. Ist Mals eigentlich für eine solche Entscheidung zuständig? Darüber wird eifrig diskutiert auch auf EU- und Landesebene.

Die Bürger wehren sich – David gegen Goliath

Die Malser sind aufmüpfig geworden. Sie wehren sich vehement gegen den Verlust ihrer kulturellen Identität, ihrer alten Kulturlandschaften. Paradoxerweise ist aufgrund von Klimaveränderungen nun auch der Anbau von Obst im Obervinschgau möglich. Apfelbarone überbieten sich für die Ländereien. Die Landwirtschaftsindustie möchte hier ihren Teppich uniformer Plantagen ausrollen mit Apfelbäumen für die schnelle industrielle Obstproduktion, kein Platz mehr für Artenvielfalt.  Es droht die Monokulturdampfwalze, die zur Zeit unaufhörlich vom Niedervinschgau  zum Obervinschgau rollt. Perspektivisch soll eine Landschaft wie im Niedervinschgau entstehen : Kilometer über Kilometer  von Apfelplantagen soweit das Auge reicht, regelmäßig parfümiert mit  Pestiziden, die natürlich auch über die Felder der angrenzenden Biobauern wehen. Auf Grund der Windverhältnisse ist ein Nebeneinander von biologischer und konventioneller Landwirtschaft hier nicht  möglich. Der Wind in dieser Tallage weht alles, überall hin. Einige konventionelle  Apfelplantagen bestehen schon und so ist das Problem schon auf dem Tisch. Den Rest des Beitrags lesen »

„Nachhaltiges Reisen muss nicht teuer sein“, so Kai Pardon von One World Reisen

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Kai Pardon, Gründer und Geschäftsführer von One World Reisen, ärgert sich über manch All-Inklusive Hotel in seinen Zielgebieten. Die Wertschöpfung bleibt nicht im Land. Besonders auf den Kapverden, die er als Veranstalter mit im Programm hat, sieht er die Missstände deutlich:“ Da wird das komplette Catering bis auf den Fisch aus Spanien importiert. Der Müll dagegen wird nicht wieder mitgenommen.“  Auch einheimische Cafes und Restaurants sowie Geschäfte müssten vom Tourismus profitieren, so Pardon. Für das Reiseland selbst ist nichts gewonnen, wenn die Wertschöpfung nicht in der Region bleibt. Außerdem wird man in seinem Programm kein Shopping Wochenende in New York finden, warum erläutert er im Interview der Berliner Zeitung. Weiterhin antwortet er auch auf Fragen wie:

 

Schwierig aber möglich - Nachhaltigkeit im Sonne-Strand-Tourismus Klaus Steves  / pixelio.de
Schwierig aber möglich – Nachhaltigkeit im Sonne-Strand-Tourismus
Klaus Steves / pixelio.de
  •  Muss nachhaltiges Reisen teurer sein?
  • Ist all-inklusive immer schlecht?
  • Wie kann die Wertschöpfung in der Region bleiben?
  • Was machen die Großen (Reiseveranstalter)?
  • Wo bleibt die Nachhaltigkeit bei Fernreisen?
  • Wo bleibt der TÜV für nachhaltiges Reisen?

 

 

 

Das Interview von Reporter Björn Wirth /Berliner Zeitung mit Kai Pardon in voller Länge finden Sie hier:

Repräsentative Studie: „Nachhaltiges Reisen muss nicht teuer sein“ | Reise – Berliner Zeitung.

 

Schon Urlaub gebucht? Die Tipps von Experten für nachhaltiges Reisen

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Schon Urlaub gebucht? Foto: Klaus Steves / pixelio.de

Was Sie bei der Buchung der Reise beachten sollen?

Ausführlicher nachzulesen im neuen Katalog “Reiseperlen” des forum anders reisen.

Treffen Sie eine bewusste Auswahl: wo möchten Sie hin? Was möchten Sie erleben?

Informieren Sie sich auch über die politische Situation ihres Gastlandes?( Auswärtiges Amt)

Zertifizierte Veranstalter finden sie u.a. im forum anders reisen (130 kleine und mittlere Unternehmen), die besonderen Wert legen auf soziale und ökologische Kriterien bei der Programmgestaltung und auch in der eigenen Firma verantwortungsvoll wirtschaften.

Wählen Sie Häuser in landestypischer Architektur, die sich in die Umgebung einpassen und aus lokalen Materialien errichtet sind.

Bevorzugen Sie kleine inhabergeführte Unterkünfte – da ist nicht nur eine persönliche Betreuung gewährleistet, sondern das Geld kommt bei den Menschen im Land an.

Welche Impfungen sind im Vorfeld nötig?

Entdecken Sie die Besonderheiten der lokalen Küche und der kleinen  lokalen Gastwirtschaften und kaufen Sie Produkte von lokalen Anbietern.

Unterstützen Sie das lokale Handwerk und zahlen faire Preise.

Seien Sie neugierig auf Menschen des Gastlandes. Versuchen Sie das Fremde verstehen zu lernen.

 

Frisch gedruckt oder online – der Katalog der Lobby der verantwortungsvoll wirtschaftenden und mit Siegel geprüften Veranstalter Deutschlands ist da

Die Reiseperlen des forum anders reisen glänzen in warmen Farben und verändertem Layout

Im neu gestalteten Look präsentiert der zehnte Gemeinschaftskatalog der Reisespezialisten des Verbandes für nachhaltigen Tourismus eine Auswahl von 128 besonderen Reisen in 64 Länder weltweit. Den Rest des Beitrags lesen »

E-Mobile, Elektroautos und freie Zug- und Busfahrten – Mobilität der Zukunft in touristischen Regionen

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Kostenlose Nutzung von Bussen und Bahnen im Urlaubsgebiet mit der Gästekarte Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Kostenlose Nutzung von Bussen und Bahnen im Urlaubsgebiet mit der Gästekarte
Foto: RainerSturm / pixelio.de

Freie Fahrt im Schwarzwald in 142 Ferienorten

Ankommen, das Auto stehen lassen und ohne Parkplatzsorgen mit Bus oder Bahn kostenlos zur Wanderung, zur Entdeckungstour oder zum Einkaufsbummel fahren. Welcher Naturliebhaber fände das nicht toll. Umgesetzt wurde diese Idee schon 2005 im Schwarzwald und wird ständig weiterenwickelt. Die Rede ist hier von der  KONUS-Gästekarte: Sie gilt als Freifahrtticket für Busse und Bahnen in der gesamten Ferienregion Schwarzwald.

Aktuell gibt es für Urlauber in 142 Schwarzwälder Ferienorten die KONUS-Gästekarte. Das bedeutet: Mehr als 10.000 Gastgeber drücken ihren Gästen bei der Ankunft kostenlos ein Freifahrtticket für Busse und Bahnen in der gesamten Ferienregion in die Hand.

Ohne dass diese dafür extra bezahlen müssen, können Urlauber mit der Gästekarte in der 2. Klasse von Pforzheim bis Basel, Karlsruhe bis Waldshut kreuz und quer durch neun Verkehrsverbunde fahren — beliebig oft während des Urlaubs und völlig gratis. Keiner muss sich um Fahrgeld und Tickets kümmern. Das Fahrgeld führt die Urlaubsgemeinde pauschal an den KONUS-Verbund ab. KONUS ist übrigens die Abkürzung für : KOstenlose NUtzung des ÖPNV für Schwarzwaldurlauber.

 

Nachahmer erwünscht- die Gästekarte wird gern von anderen Tourismusregionen kopiert

Die 2005 entwickelte KONUS-Gästekarte gilt als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit.„Damit konnten wir die Belastungen für Umwelt und Ressourcen durch den Individualverkehr reduzieren, die mit stetig wachsenden Übernachtungs- und Gästezahlen einhergehen“, so der Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH, Christopher Krull . Neben der Konus-Gästekarte für Fahrten in der Region gibt es das stark ermäßigte RIT-Schwarzwaldticket für die Anreise und Abreise mit der Bahn und weiter umweltfreundliche Mobilitätsangebote wie die kostenlosen E-Smarts für Gäste mit der Hochschwarzwald Card. Den Rest des Beitrags lesen »