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Geschäftsreise: Effizienz behält oberste Priorität aber Nachhaltigkeit wird wichtiger

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Bei Geschäftsreisen hat vorerst Effizienz Vorrang
Bei Geschäftsreisen hat vorerst Effizienz Vorrang

Pressemitteilung des DRV vom 08.10.2014

Bedeutung der Nachhaltigkeit wird stark zunehmen

70 Prozent der Geschäftsreisenden finden, dass das Thema Nachhaltigkeit derzeit bei der Buchung eine wichtige Rolle spielt. Doch 84 Prozent denken, dass die Bedeutung von Umweltschutzaspekten in den nächsten Jahren noch steigen wird. Wichtigster Aspekt ist und bleibt jedoch die Effizienz bei der Planung und Durchführung. Das sind Ergebnisse der Studie „Chefsache Business Travel 2014“ von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV). Ihr zufolge sind auch Work-Life-Balance und Risikomanagement wichtige Trendthemen.

Für die DRV-Studie wurden die Geschäftsreisenden zunächst aufgefordert, die Wichtigkeit einzelner Aspekte für Geschäftsreisen zum aktuellen Zeitpunkt anzugeben. Anschließend mussten sie einschätzen, ob die Relevanz dieser Faktoren in den kommenden Jahren steigen oder sinken wird. Topwerte erzielt jeweils der Aspekt „Effizienz bei der Planung und Durchführung einer Geschäftsreise“: 97 Prozent finden dies bereits jetzt wichtig, 93 Prozent gehen von einer steigenden Bedeutung aus.

„Hier klaffen Anspruch und Wirklichkeit oft deutlich auseinander“, sagt Stefan Vorndran, Vorsitzender des Ausschusses Business Travel im DRV. „Noch immer lassen viele Unternehmen ihre Mitarbeiter selbst die Reisen organisieren anstatt dies in die routinierten Hände von Experten zu geben. Das treibt die indirekten Kosten in die Höhe.“

Den größten Sprung nach oben in der Relevanz macht aus Sicht der Geschäftsreisenden das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Nur sieben von zehn Befragten halten dies jetzt schon für relevant, aber 84 Prozent glauben, dass Unternehmen sich zukünftig stärker der Frage widmen müssen, wie ihre Mitarbeiter umwelt- und klimaschonender reisen können.

Neue Werte verändern auch Geschäftsreisen

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LandArt-Netzwerk Mecklenburg Vorpommern für den Deutschen Tourismuspreis nominiert

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Netzwerke regional und nachhaltig stärken den Tourismus in ländlichen Regionen

Zu Tisch bei Freunden  Foto: Andreas Dürst
Zu Tisch bei Freunden
Foto: Andreas Dürst

Beste Netzwerke für Landurlaub in Mecklenburg-Vorpommern:Das Projekt LandArt zeigt, wie sich Tourismus im ländlichen Raum professionalisieren lässt. In einem landesweiten Wettbewerb wurden neun lokale und regionale Kooperationen ausgewählt, die ihr landtouristisches Angebot bereits vernetzt haben. Zur Steigerung ihrer Qualität und ihres Bekanntheitsgrades erhalten sie individuelle Coachings, Weiterbildungen und umfassende Marketingmaßnahmen.Eines der vielfältigen Ideen im Netzwerk  ist die beliebte Hauspartie „Zu Tisch bei Freunden“ des Landart-Netzwerkes Mecklenburger Parkland.

LandArt – Landurlaub der besonderen Art

Das Projekt LandArt fördert seit März 2012 den Tourismus im ländlichen Raum. In einem ersten Wettbewerb konnten neun Netzwerkinitiativen ausgezeichnet werden, die den Kern der Projektarbeit bilden. So haben sich zum Beispiel auf der Rügeninsel Ummanz 13 Partner zusammengeschlossen, um Familien mit Kindern bei Kranichtouren und Kremserfahrten zu begeistern, im größten Stehrevier für Wind- und Kite-Surfer den richtigen Umgang mit Brett und Segel zu lehren oder einen Erlebnisurlaub auf dem Bauernhof zu ermöglichen. Abenteuer abseits der Ostseeküste finden Gäste unter anderem im Mecklenburger Parkland, das die kulinarische Hauspartie „Zu Tisch bei Freunden“ ins Leben gerufen hat, oder in der Vogelparkregion Recknitztal. Derzeit 47 Netzwerkpartner locken dort zum Beispiel mit Kanutouren auf der Recknitz, Naturwanderungen in einer romantischen Sumpf- und Schilfwildnis und dem 22 Hektar großen Vogelpark Marlow, in dem Tiere von allen Kontinenten in aufwendig gestalteten Außenanlagen beobachtet werden können. Die Regionen im Landesinneren Mecklenburg-Vorpommerns tragen mit jährlich mehr als sieben Millionen Übernachtungen etwa ein Viertel zum gesamten touristischen Aufkommen des Landes bei. Beim ländlichen Tourismus innerhalb Ostdeutschlands erreicht Mecklenburg-Vorpommern einen Anteil von mehr als 40 Prozent.

Praxistest: Wie kann der Urlauber LandArt buchen?

Man muss schon willig sein, das touristische LandArt- Angebot zu suchen, da Google  allein nach der Eingabe des Begriffes ca. gefühlte 100 Angbote künstlerischer Art auswirft. Ergänzt man dann noch Mecklenburg- Vorpommern und ist Profi, kann man erahnen, dass man mit dem Link Landsichten/ Urlaubsthemen in dritter Reihe zum Ziel kommt. Eine Eingangsseite als Unterseite des Portals informiert gut über die einzelnen Regionen und die Spezifik, aber bei unbedingtem Buchungswillen stößt der Urlauber wieder auf lokale Webseiten mit Telefonnummern, nur in wenigen Fällen auf  ein Online Buchungsportal.

 

Tourismusverband MV unter den Finalisten der wichtigsten deutschen Tourismusauszeichnung

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Das forum anders reisen fordert Anpassungen in der EU-Pauschalreiserichtlinie

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Der Dachverband für nachhaltigen Tourismus schlägt Alarm. Er sieht in den geplanten Änderungen der EU-Pauschalreiserichtlinie bedrohliche Nachteile insbesondere für kleine und mittelständische Reiseveranstalter.

 

Der Vorstand des forum anders reisen mit Johannes Mayr von Seabreeze Travel, Manfred Häupl von Hauser Exkursionen , Annette Paatzsch (Travel & Personality), Klaus Becker (ZeitRäume ), Kai Pardon (One World Reisen)
Hier in Vertretung der 133 Mitglieder der Vorstand des forum anders reisen mit Johannes Mayr von Seabreeze Travel, Annette Paatzsch (Travel & Personality), Manfred Häupl von Hauser Exkursionen, Petra Thomas ( Geschäftsführerin forum anders reisen), Klaus Becker (ZeitRäume ), Kai Pardon (One World Reisen)

Freiburg, 12. September 2014 – Anlässlich der zweiten Lesung des Entwurfes zur EU-Pauschalreiserichtlinie im Parlament formuliert der Verband forum anders reisen seine Forderungen in einer Eingabe an den Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages.

„Wir sehen in den angedachten umfassenden Änderungen dieser Richtlinie insbesondere für kleine und mittelständische Reiseveranstalter zum Teil existenzbedrohende Nachteile“, betont Dr. Klaus Becker, Vorstandsmitglied des Verbandes für nachhaltigen Tourismus. Die bereits im Mai vorgelegten Lösungen zum Reiserücktrittsrecht der Kunden verlagern das Risiko bei Reiseabsagen aufgrund von unbestimmten Rechtsbegriffen wie politischer Instabilität, Terrorismus und auch persönlichen Gründen des Reisenden allein auf Seiten des Veranstalters. „Die anfallenden Stornokosten sollen komplett von den Reiseveranstaltern getragen werden. Das stellt im Extremfall eine kaum leistbare finanzielle Belastung für kleine Unternehmen dar“, kommentiert Becker den Entwurf. Auch Reisevermittler sollen laut Entwurf in Bezug auf weitergeleitete Informationen und Ausschreibungen in dieselbe Haftung genommen werden wie der Reiseveranstalter“.

Zudem fehlt in der Richtlinie seitens der EU-Kommission eine klare Zielformulierung für die Förderung eines ökologischen, sozial gerechten und somit nachhaltigen Tourismus“, ergänzt die Geschäftsführerin Petra Thomas.“Diese Ausrichtung sollte in der neuen Richtlinie grundsätzlich angelegt sein, um die Entwicklung eines zukunftsfähigen Tourismus auf internationaler Ebene zu fördern.“ Das forum anders reisen engagiert sich mit seinen 131 Mitgliedern seit 1998 für die Entwicklung von nachhaltigen Strukturen innerhalb des Tourismus und hat einen grundlegenden und anspruchsvollen Kriterienkatalog entwickelt, der konkret beschreibt, wie die Mitglieder nachhaltigen Tourismus im Detail definieren.

Konkrete Forderungen des forum anders reisen:

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Nahles: „Wer nachhaltig wirtschaftet, investiert in den Unternehmenserfolg“

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Bundesregierung zeichnet fünf Unternehmen mit CSR-Preis aus
auch Papaya Tours war unter den Nominierten

 

CSR Preisverleihung der Bundesregierung
CSR Preisverleihung der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat gestern Abend in einer feierlichen Preisverleihung wirtschaft-lich, sozial und ökologisch verträglich handelnde Unternehmen mit dem CSR-Preis ausgezeichnet. Als Abschluss des diesjährigen CSR-Praxistages wurden vor rund 250 Gästen in Anwesenheit der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, im Berliner Humboldt Carré Auszeichnungen in unterschiedlichen Größenkategorien an Bischof + Klein, Lebensbaum, die Otto Group und SPEICK Naturkosmetik vergeben. Zudem wurde die Micas AG mit dem Sonderpreis der Jury geehrt.

Andrea Nahles: „Wer nachhaltig wirtschaftet, investiert in den eigenen Unternehmenserfolg. Viele Unternehmen in Deutschland haben dies bereits erkannt und verantwortliches Handeln bewusst im betrieblichen Alltag verankert. Die in diesem Jahr ausgezeichneten Unternehmen haben bewiesen, dass beständiges Engagement nicht nur die Gesellschaft in Deutschland stärkt und Entwicklungschancen in anderen Ländern eröffnet, sondern auch die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kundinnen und Kunden begeistern kann. Wir hoffen, dass dieser Einsatz viele Nachahmer findet.“

Auch Papaya Tous kam mit in die engere Auswahl

papaya tours
Auch ein Tourismusunternehmen, der Reiseveranstalter „Papaya Tours“ war unter den Nominierten und kam in die engere Auswahl, erhielt aber leider keinen Preis (Studiosus gewann im vergangenen Jahr). In die Riege der 6 Nominierten der Kategorie „Unternehmen mit 1 – 49 Mitarbeiter/innen“ wurde Papaya Tours auf Grundlage einer Managementbefragung aufgenommen, Stakeholderbefragungen folgten.
Papaya Tours nimmt seit 2010 an dem CSR-Prozess der gemeinnützigen Gesellschaft für Zertifizierung im Tourismus
TourCert teil und wurde im Rahmen dessen bereits zweimal als nachhaltiges Touristikunternehmen ausgezeichnet.
„Hoch erfreut haben wir die Nachricht von der Nominierung aufgenommen und sind begeistert, dass unsere Bemühungen sowie unser gemeinsames Engagement mit dem forum anders reisen und TourCert für nachhaltigen Tourismus auf diese Art Würdigung findet,“ so Ingo Nösse , Geschäftsführer der Papaya Tours GmbH. im Juni diesen Jahres anlässlich der Nominierung

Der CSR-Preis der Bundesregierung wurde 2014 zum zweiten Mal vergeben. Die prämierten Unternehmen sind: Den Rest des Beitrags lesen »

Porter Policy von Hauser Exkursionen gewinnt 2. Platz beim Travel One Nachhaltigkeitspreis

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Träger

Die „Porter Policy“ von Hauser Exkursionen, die verbindliche Vorschriften für den Einsatz von Trägern auf Bergtouren enthält, hat den 2. Platz beim Travel One Nachhaltigkeitspreis gewonnen. Besonders gut gefielen den Juroren die praktische Relevanz des Projektes und dessen konsequente Umsetzung.
Die Policy schreibt u. a. angemessene Ausrüstung, Unterkunft, Verpflegung, Versicherung,medizinische Versorgung der Träger sowie eine Gewichtsbeschränkung der Lasten vor. Seit Mai 2014 muss die Porter Policy von den Geschäftspartnern von Hauser Exkursionen verpflichtend eingehalten werden. Die Preisverleihung von Travel One fand am 11. September 2014 im HOLM House of Logistics and Mobility in Frankfurt statt.

Vorgeschichte

Trotz zahlreicher Maßnahmen in der Vergangenheit – wie Bereitstellung von Bergsschuhen und weiterer Ausrüstung – gab es immer wieder Berichte von Reisegästen über ungenügende Ausrüstung der Trägermannschaften auf Trekkingtouren. „Es stellte sich heraus, dass die Ausrüstung von den Trägern verkauft wurde“, erklärt Manfred Häupl, Inhaber von Hauser Exkursionen. „Deshalb wurde zum Schutz der Träger die Porter Policy entwickelt.“ Den Rest des Beitrags lesen »

ACCESS2Mountain – Das große EU-Projekt zum nachhaltigen Tourismus in den Alpen und Karparten

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Ein Foto von Salto.Bz
Ein Foto von Salto.Bz
Die Gemeinde Pfelders im Passeiertal macht es Insel Hiddensee fast nach: Seit 2007 dürfen Autos mehr fahren. Nur die Dorfbewohner selbst bzw. die Hotelgäste können bis vor die Haustür fahren. Die Weiterfahrt durch die Dorfgassen garantiert das „Zugele“, der Dorfexpress und im Sommer die Pferdekutschen. Über solche und ähnliche Konzepte haben Forscher, Touristiker und Transportunternehmer im Rahmen eines Eurac-Projekts nachgedacht und ihr Projekt „ACCESS2MOUNTAIN“ vorgestellt.

Mehr dazu auf dem Blog Salto.bz und auf der Projektwebseite.

Selbstversuch von Studenten – nachhaltiges Reisen mit dem Fahrrad

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Philip Lindner, 23, Physikstudent aus Müllheim: Nachhaltiges Reisen hat er sich auf die Fahnen geschrieben. Eine fünfmonatige Tour hat er sich ausgedacht, durch elf Länder, 7000 Kilometer lang – mit dem Fahrrad. Zusammen mit zwei Kommilitonen von der Uni Konstanz ist er unterwegs, von Istanbul aus das Schwarze Meer zu umrunden.

Ein kleiner Artikel aus der Badischen Zeitung vom 17. Juni 2014:

http://www.badische-zeitung.de/muellheim/wohl-doch-nicht-durch-die-ukraine–86296627.html