Elefantenschutz und Armutsbekämpfung im südlichen Afrika

Gepostet am Aktualisiert am

Geheimtrick Conservancy zum Schutze der Natur und zur Schaffung von Arbeitsplätzen für die lokale Bevölkerung in der Parkregion KAZA

Ein einfacher aber gut funktionierender Trick: Man schütz das, was einem etwas bedeutet. Diese Weisheit gilt nicht nur in Afrika. Seit einiger Zeit stehen Wildtiere nicht mehr in großem Maße auf der Abschussliste, zumindest in den Gemeindegebieten in Namibia. Wildtiere bedeuten Touristen und vom Tourismus kann man einträglich leben. Soll eine neue Lodge entstehen, muss an die Gemeinde gezahlt werden, es sei denn, die Gemeinde verwaltet diese selbst. Die Lodges beziehen einige ihrer Waren aus der Region, die lokalen Gemeindeleute erhalten Ausbildung und arbeiten als Köche, Kellner, Zimmermädchen, Tourguide und Wildhüter. Die Gemeindemitglieder bestimmen selbst, was mit den Einnahmen geschieht. Zurzeit existieren in Namibia über 60 Gemeindeschutzgebiete, Tendenz steigend. Das Erfolgsmodell soll nun für ganz KaZa genutzt werden.
Und siehe da, es entsteht im Verborgenen, am äußersten Rande Afrikas ein kleines Erfolgsmodell, das in ganz simpler Weise aus Geben und Nehmen besteht und sich einfach reproduzieren kann.
Möchte man in Conservancies übernachten, muss man sich je nach Gebiet vortasten. Einige Großveranstalter haben einzelne Camps im Programm. Eine Vermarktung im großen Stil, ähnlich wie bei einer Hotelkette, existiert aber noch nicht.

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